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Landesverband Badischer Kaninchenzüchter e.V.
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Chronik

Der Landesverband Badischer Kaninchenzüchter wurde im Frühjahr 1906 in Karlsruhe – Durlach gegründet. Vor dieser Gründung bestanden schon seit dem Jahre 1902 sogenannte „Interessengemeinschaften“ in Nord-, Mittel- und Südbaden.

Nach seiner Gründung gliederte sich der Landesverband in sogenannte „Gaue“, die Gaue wiederum in Ortsvereine. An der Gründung des Landesverbands waren die Gaue Mannheim, Heidelberg, Schwetzingen, Karlsruhe und Pforzheim maßgeblich beteiligt. Danach schlossen sich noch folgende Gaue an: Bruchsal, Freiburg, Konstanz, Lörrach, Mosbach, Offenburg, Pfinztal, Villingen und Waldshut.

Erfreulicherweise konnte der Verband während des 1. Weltkrieges seine Geschäfte fortführen. Als im Jahre 1915 die Lebensmittel rationiert wurden, kam der Kaninchenzucht eine große Bedeutung zu. So war es nicht verwunderlich, dass sehr viele kleine Vereine gegründet wurden und der Verband einen enormen Aufschwung nahm. Einem kleinen Stillstand zu Beginn der 20er Jahre, folgte durch einsetzende Arbeitslosigkeit ein erneuter Aufschwung. Zu dieser Zeit hatte man in Baden bereits einen eigenen Standard und stand mit der Rassekaninchenzucht an erster Stelle.

Auch der Sinn und Zweck der Frauengruppen wurde im Landesverband der Kaninchenzüchter früh erkannt. So wurden bereits nach dem 1. Weltkrieg Frauengruppen gegründet. Diese Selbstverwertergruppen wie sie damals benannt wurden, waren wie heute den Ortsvereinen angeschlossen und wurden von diesen unterstützt und gefördert.

Im Jahre 1987 wurde auf Wunsch der 22 Clubs und 4 Sektionen eine Clubvereinigung gegründet, der nunmehr 1119 Clubmitglieder angehören. Die Gründung des Badischen Herdbuches erfolgte im gleichen Jahr.

Heute gehören dem Landesverband 27 Kreisverbände mit insgesamt 390 Ortsvereinen an, in denen 14799 Mitglieder namentlich der Organisation gemeldet sind.

Die Vorsitzenden des Landesverbands ab der Gründung:

 

Erwin Mehne, Karlsruhe

von 1906 – 1933

Fritz Petri, Mengen
wurde im damaligen 3. Reich eingesetzt

    

von 1933 – 1945

Rudolf Brian, Freiburg, für Südbaden

von 1946 – 1950

Karl Ziegler, Heidelberg, für Nordbaden

von 1946 – 1950

Karl Nagel, Mannheim

von 1950 – 1967

Willi Zimmermann, Karlsruhe

von 1967 – 1985

Oskar Leicht, Ölbronn

von 1985 – 2005

Jörg Hess, Pforzheim

von 2005 bis heute

                         


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